Traumtor von Noah Herber beim Porta Nigra Cup


Die Fußballstars von morgen waren Mitte Juni einmal mehr beim 2. Porta Nigra Junior Champions Cup im Trierer Moselstadion am Ball. Präsentiert wurde das U13-Turnier rund ums runde Leder abermals von Eintracht Trier und der Firma CTR Fahrzeuge. Besonders nachhaltig war der Auftritt von Noah Herber, dem ein echtes Traumtor gelang.

Die Teilnehmerliste las sich äußerst klangvoll: Manchester United, Glasgow Rangers, FC Metz, Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen, 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt, St. Pauli, Nürnberg und Kaiserslautern schickten allesamt starke Teams ins Rennen um den ausgelobten Pokal. Für eine regionale Note sorgten lokale Equipen von Gastgeber Eintracht Trier, dem FC Homburg, der SG Mülheim/Kärlich, JFG Saarlouis Dillingen und der Stützpunktauswahl West.

Gleich zu Beginn kam es für die Hausherren von Eintracht Trier zu einem richtigen Knallerspiel. Schließlich wartete niemand geringeres als die D-Jugend von Manchester United auf die Eintracht-Truppe. Der Nachwuchs der Trierer beschenkte sich selbst und besiegte den großen Favoriten verdient mit 1:0. Noah Herber, dem Enkel von CTR-Fahrzeuge-Geschäftsführer Horst Cordier, gelang per Freistoß ein regelrechtes Traumtor. Aus gehöriger Entfernung schoss Noah die Kugel über Freund, Feind und Torhüter zum entscheidenden Treffer in den Winkel. Zu seinem raffinierten Schuss erklärte Noah Herber: „Ganz so geplant war das nicht. Dann habe ich gesehen, dass der Ball immer länger wird.“

Von diesem Überraschungserfolg beflügelt, gelangen den Trierern im weiteren Turnierverlauf noch weitere starke Leistungen. Schlussendlich beendete die Eintracht-Vertretung den Porta-Nigra-Champions-Cup auf einem hervorragenden 4. Rang. Die Mannschaft von Trainer Daniel Zirbes und Assistent Horst Cordier musste sich im kleinen Finale Bayer Leverkusen geschlagen geben und verfehlte das Podium somit nur haarscharf. Im Finale behielt der FC Metz im Elfmeterschießen gegen den 1. FC Köln die Oberhand.

Co-Trainer Horst Cordier leistete schon im Vorfeld umfangreiche Unterstützung für das Team und das gesamte Turnier. Der CTR-Geschäftsführer und Fußballfan aus ganzem Herzen zeigte sich ob des Ergebnisses höchst erfreut: „Der vierte Rang ist ein wunderbarer Erfolg für die Jungs.“ Cordier stemmt gemeinsam mit Georg Erschens zudem die organisatorische Leitung des Eintracht-Nachwuchszentrums. Schon in der Vorrunde hatten die SVE-Akteure überzeugt und nach dem Blitzstart gegen ManU auch im Achtel- und Viertelfinale gegen Saarlouis/Dillingen und Nürnberg überzeugt. Schlussmann Tom „Ritzy“ Hülsmann wurde sogar zum besten Tormann des Turniers gewählt und wechselt zur neuen Saison nach München zu den Bayern.

Der diesjährige Cup kann als absolut gelungen bezeichnet werden, davon zeugt auch die imposante Zuschauerzahl von insgesamt 3500 Sportfreunden. „Statt 32 Mannschaften wie im Vorjahr diesmal nur noch 20 teilnehmen zu lassen und dafür jedem Team mehr Spielminuten und weniger Wartezeiten zu ermöglichen, kam sehr gut an. Viele wollen im kommenden Jahr wiederkommen. Die dritte Auflage wird 2018 auch stattfinden“, erklärte Cordier.

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