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Anregungen für ein gelungenes Marketing für mobile Imbisswagen und Foodtrucks


Insbesondere innerhalb gesättigter Märkte, analog zum Fastfood-Markt in Deutschland, bildet ein geschicktes Marketing auch für Imbiss- oder Foodtruckbetreiber eine unabdingbare Maßnahme zur Verkaufsförderung. Neben Qualitätsbewusstsein und Pioniergeist ist ein geschickter Marketingmix speziell für Existenzgründer wichtig. Die sogenannte vier P-Strategie (englisch: Product, Price, Place, Promotion) ist eine betriebswirtschaftlich anerkannte Methode hierbei. Im Folgenden möchten wir Ihnen unter diesen vier Prämissen Anregungen geben, welche eine bessere Strukturierung Ihrer Marketingbemühungen erlauben. Selbstverständlich sollten auch diese individuell gestaltet werden um einen größtmöglichen Erfolg zu generieren:

Product/Produkt: Ein qualitativ hochwertiges Produkt bildet die Grundlage aller Tätigkeiten. Ihr mobiler Imbiss wird nicht zuletzt daran gemessen. Das Produkt sollte ansprechend präsentiert sein, dem Zeitgeist entsprechen und die Kaufabsicht des Konsumenten wecken. Sie müssen sich bewusst darüber sein, dass Ihr Foodtruck mit der Art Ihrer Produkte in Verbindung gebracht wird. Betrachten Sie auch die Produktdiversifikation innerhalb Ihres Imbisses. Sicherlich ist es sinnig mehrere Produkte im Angebot zu haben, es gilt allerdings auch zu beachten, dass man den potenziellen Käufer mit einem zu großen Angebot nicht überfordern darf. Zudem sind die Kapazitäten Ihres Foodtrucks beschränkt. Reduzieren Sie sich also auf einige Produkte, deren Ausführung Sie optimal abbilden können. Es ist zudem sinnig mit den gleichen Rohstoffen möglichst viele veredelte Produkte produzieren zu können Eine Vorveredlung der Produkte in einer externen Küche reduziert des Weiteren den Bedarf an Maschinen und Energie innerhalb Ihres Imbisses. Die Wartezeit der Kunden verringert sich ebenfalls. Ein weiteres entscheidendes Kriterium beschreibt die Produktelimination. Sollte ein Produkt längerfristig nicht auf die Akzeptanz der Kundschaft stoßen, sollten Sie die Kapazitäten anderweitig nutzen. Auch saisonbedingt können Sie das Angebot Ihres Imbisswagens unter dieser Prämisse gestalten (z.B. leichte Speisen im Sommer, deftige Speisen im Winter)

Price/Preis: Der Preis bildet die schärfste Waffe im Marketingmix. Der Preis Ihres Produkts erlaubt es Ihnen sich am Markt zu positionieren. Zudem dient er der Steuerung der Kundenklientel. Hierbei ist es keineswegs immer sinnig den günstigsten Anbieter darzustellen. Vielmehr kann ein hohes Preisniveau der potenziellen Kundschaft auch Qualität suggerieren. Bei der Preisgestaltung sollten Sie deshalb Ihr individuelles Geschäftsmodell jederzeit berücksichtigen. Eruieren Sie zudem die Marktsituation an Ihrem Standort. In der Regel sollten Sie sich nicht zu sehr von den Preisen der Mitbewerber absetzen. Ein gemittelter Preis Ihrer Mitbewerber skizziert in etwa die Kaufkraft der Kunden an diesem Standort (z.B. in Innenstädten in der Regel höher als in Vororten). Bedenken Sie bei der Preisgestaltung auch Ihre Kosten. Insbesondere um ökonomisch defizitäre Zeiten zu überbrücken oder sogenannte Lockangebote darstellen zu können beschreibt das kurzfristige Wirtschaften an der Preisuntergrenze (kostendeckend) eine Option. Diese sollte allerdings niemals über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden, da sonst etwaige unerwartete Kosten existenziell gefährdend wirken können. Ein interessantes Mittel zur Kundenbindung respektive zur Generierung von mehr Umsatz können Kombipreise darstellen. Diese wecken beim Kunden oftmals die Kaufabsicht für zusätzliche Produkte, welche Sie in Ihrem Imbissanhänger anbieten, die über die ursprüngliche Kaufabsicht hinausgehen. Klassische Beispiele hierfür sind Preise für Mittagsmenus oder Ähnliches. Aggregiert kann man festhalten, dass die Preisgestaltung äußerst komplex ist und auch kleine Veränderungen des Preises unabhängig von der Richtung große Auswirkungen hervorrufen können. Eine detaillierte Eruierung des Marktes vor den erstmaligen oder weiteren Preisveränderungen sollte also in jedem Fall erfolgen.

Placement/Vertriebsweg: Mit einer Investition in einen Imbissanhänger oder selbstfahrenden Foodtruck haben Sie bereits den Grundstein für die erfolgreiche Bewerkstelligung eines kundennahen Distributionswegs gelegt. Der hiermit skizzierte Direktvertrieb erlaubt das Generieren hoher Margen. Entscheidend innerhalb dieses Konzepts ist die Standortwahl. Zunächst einmal sollte diese unter der Prämisse der Publikumsdichte getroffen werden. Belebte Orte beschreiben sicherlich eine bessere Position für Ihren Imbissbetrieb als schwach frequentierte. Nichts desto trotz ist auch auf die Qualität der Kundenstruktur zu achten. Auch große Menschenanhäufungen sind nur dann interessant, wenn sich darunter auch potenzielle Konsumenten Ihrer Produkte befinden. Hier bedarf es vor der Standortwahl ähnlicher Analysen wie bei der Preis- respektive Produktgestaltung. Insbesondere während des Vertriebs auf organisierten Stadtfesten, Musik- und Kulturveranstaltungen oder anderen Großevents sollten Sie prüfen, ob Sie mit den Ihnen zur Verfügung stehenden Kapazitäten überhaupt in der Lage sind, solch große Umschlagsmengen zu generieren, dass die teilweise exorbitant hohen hier fälligen Standgebühren mit dem erzielten Umsatz refinanziert werden können. Gerade kleinere Betriebe können oftmals im Privat- oder Vereinsbereich ökonomisch erfolgreicher agieren, da hier keine oder kaum Gebühren anfallen.

Promotion/Werbung: Eine gelungene Außendarstellung ist für Unternehmen unabdingbar. Vom Guerilla-Marketing bis zum Viralen Marketing bieten sich hier annährend unendliche Möglichkeiten Ihren mobilen Imbiss der gewünschten Klientel bekannt zu machen. Interessante Denkanstöße hierbei bilden zwei Zitate des US-amerikanischen Industriellen Henry Ford, dessen Ideen im Bereich der Fertigungstechnologie und des Marketings eine weitere industrielle Revolution einläuteten.

„Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.“

„Fünfzig Prozent bei der Werbung sind immer rausgeworfen. Man weiß aber nicht, welche Hälfte das ist.“

Insbesondere monetäre Aspekte sind in der Dekade des viralen-Marketings allerdings der Kreativleistung unterzuordnen. Geschickte Marketingideen innerhalb der sozialen Medien zu streuen stellt mit der Ausnahme des temporären Einsatzes kaum monetäre Belastungen dar. Wichtig hierbei ist es eine möglichst hohe Streuweite Ihrer Botschaft zu generieren. Dies erreichen Sie durch eine hohe Anzahl der Interaktionen, die Ihre Freunde oder Follower mit Ihrem Inhalt betreiben. Interaktionen können Sie durch offene Fragen, Gewinnspiele oder besonders ansprechenden Inhalt hervorrufen. Auch klassische Methoden Ihren Imbissanhänger oder Foodtruck zu bewerben können erfolgsversprechend sein. Gezieltes Flyern oder der Einsatz anderer Printmedien erreichen ebenfalls mit vergleichsweise geringem finanziellem Aufwand eine relativ große Streuweite. Hochpreisigere Werbemaßnahmen beschreiben Radiospots oder Ähnliches. Den Einsatz dieser Medien sollten Sie daher sehr gut überdenken. Nicht zu vernachlässigen ist die Gestaltung der Fernwirkung Ihres Imbissmobils. Ein ansprechendes Design ist hierbei dem Erfolg zutragend. Ebenfalls interessant kann das Design der Verkaufsgebinde (Becher, Schalen etc. sein). Grundlegendes Ziel dieser Maßnahmen ist der Wiedererkennungseffekt. Auch innerhalb der vierten Methode im Marketingmix ist es wieder grundlegend, das Konzept Ihrer gewünschten Klientel anzupassen. Differenzieren Sie auch hierbei gemäß Ihrer Geschäftsidee nach Aspekten wie jung/alt, hochpreisig/niedrigpreisig, zurückhaltender Auftritt/ extrovertierter Auftritt.

Selbstverständlich sind die hier skizzierten Methoden keine Garantie für den ökonomischen Erfolg Ihres Imbissfahrzeugs oder Foodtrucks. Nichts desto trotz bieten diese einen ersten guten Einblick in die komplexe Welt des Marketings.

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